Irland - Tour 2002 - Tag 16

Sligo -> Ballyshannon

Wegbeschreibung Sonntag, 09.06.2002Länge
Sligo → Parke's Castle → Leckaun → Lurganboy → Leckanareiney → Glenade → Largydonnell → Kinlough → Bundoran → Ballyshannon61km
Σ752km

Auch heute wählte ich eine Route im Landesinneren statt der Küstenstrecke, die ich vor 3 Jahren genommen hatte (siehe Etappe 21/1999)Zunächst ging es am Lough Gill entlang mit ein paar kurzen Schauern bis zu Parke's Castle. Nach dessen Besichtigung ging es steil bergauf in die Hügel.

An einer Abzweigung war die Beschilderung äußerst zweideutig, das Schild zeigte genau zwischen die beiden Straßen. Ich fuhr ein paar hundert Meter zurück und fragte bei einem Wohnhaus nach - beide Straßen führen zum Ziel, aber die eine macht einen Umweg in tiefergelegene Dörfchen und führt dann zum Paß, die andere, für die ich mich dann entschied, geht direkt zum Paß.

Die Strecke von Leckaun bis Kinlough ist sehr schön, insbesondere das Tal zwischen Lurganboy und Kinlough. Und es gab so gut wie keinen Verkehr, was aber auch am Sonntag gelegen haben kann. Aber leider herrschte ein kalter Wind, vor dem ich in Kinlough in einen Tea Room floh.

Nach einer Portion Tee und einem Stück Lemon Meringue-Kuchen fuhr ich weiter nach Bundoran. Dort gibt es noch mehr Amusement Centers (sprich: Spielhöllen) als vor drei Jahren. Darum verließ ich den Ort nach einem kurzen Stop für Photos von der Küste und für Einkäufe (ich wußte ja nicht, ob im wesentlich kleineren Ballyshannon am Sonntag nachmittag noch ein offener Laden zu finden wäre).

Auf der stark befahrenen Hauptstraße (glücklicherweise größtenteils mit Seitenstreifen) ging es weiter nach Ballyshannon, dessen Ortszentrum an einem steilen Hang liegt. Kurz bevor ich im Regen wieder Richtung Zentrum fahren wollte, weil ich das Hostel nicht fand, sah ich doch noch das Schild. Der Besitzer Tadhg (sprich: Teig) begrüßte mich sehr herzlich und zeigte mir alles.

Ich duschte und hängte meine Sachen zum Trocknen auf, dann zückte ich meine Whistle und nützte die Tatsache, daß außer mir (noch) niemand da war, um ein bißchen zu üben. Als ich mir einen Tee kochen wollte, fand ich in der Küche ein Rotkehlchen. Mit viel Mühe gelang es mir, es durch ein offenes Fenster wieder in die Freiheit zu lotsen. Später kochte ich (Curryhuhn) und unterhielt mich mit einem deutschen Autofahrer. Dann las ich noch eine Weile und ging ins Bett.


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